 STONESFORUM.DE est.2003 DEUTSCHSPRACHIGES ROLLING STONES FORUM
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Voodoo

Anmeldedatum: 27.10.2004 Beiträge: 541 Wohnort: HH
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Verfasst am: 10.10.2009, 12:11 Titel: Charlie in Hamburg am 12. Oktober |
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Hab mir gerade ein Ticket für die St. Pauli Boogie Woogie-Nacht, am kommenden Montag hier bei uns in Hamburg besorgt, an der auch Charlie teilnehmen wird. Gottlob hab ich das per Zufall auf IORR gerade noch gesehen, schnell angerufen und ein Ticket reserviert. Zwar relativ weit hinten, aber das ist mir dann auch egal. Wenn Charlie schon mal bei mir um die Ecke spielt... YEAH!
Kommt eigentlich noch jemand aus dem Forum?
Mehr Infos: http://www.st-pauli-theater.de/programminfo.php?showobject=128 _________________ It's time to open the cage and let the tigers out. |
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Mr. Jimmy

Anmeldedatum: 05.02.2004 Beiträge: 8367 Wohnort: 102 Edith Grove
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Verfasst am: 10.10.2009, 14:40 Titel: |
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Die Info gabs hier schon früher als bei IORR. In dem Topic steht auch wer noch da ist...
http://stonesforum.de/viewtopic.php?t=5856 _________________ There's only one thing better than rocking out with the Rolling Stones- and that's doing it again |
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Voodoo

Anmeldedatum: 27.10.2004 Beiträge: 541 Wohnort: HH
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Verfasst am: 10.10.2009, 15:14 Titel: |
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Da war ich wohl leider irgendwie abwesend... Aber Hauptsache noch rechtzeitig.
Schön natürlich, dass wir schneller als IORR sind.  _________________ It's time to open the cage and let the tigers out. |
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Voodoo

Anmeldedatum: 27.10.2004 Beiträge: 541 Wohnort: HH
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Verfasst am: 13.10.2009, 00:51 Titel: |
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Und wieder zuhause. Feines Konzert, Charlie in bester Laune an einem uralten Jahrmarkt-Drumset (dem von Axel Zwingenbergs Bruder, wie wir erfahren durften) und Jools Holland als Überraschungsgast. Ein rundum gelungener Abend, auch wenn Boogie nicht ganz so meins ist, wie ich zugeben muss. Aber Charlie kann meinetwegen auch zwei Stunden auf dem Kamm blasen – Hauptsache er ist da.
Fies allerdings ein weiteres Mal ein Teil der Fangemeinde. Ja genau: diese Vollidioten, die anscheinend noch nie versucht haben, sich ein Autogramm zu holen. Und vermutlich auch im sonstigen Leben jeden Anstand und jegliche Höflichkeit vermissen lassen. Im Vorfeld einer solchen Veranstaltung muss man sich, wenn man ein Autogramm haben möchte UND halbwegs klaren Verstandes ist, doch ein paar Dinge deutlich machen.
Erstens: Es handelt sich beim Objekt der Begierde mit Charlie Watts nicht nur um eine außergewöhnliche Persönlichkeit, sondern auch um einen alten, recht kleinen, zerbrechlichen Mann. Der auch nicht unbedingt dafür bekannt ist, dass er sich gerne in Menschenmassen begibt und als eher scheu, ja fast schon misanthrop gilt. Aber diese Gedanken macht sich eben nicht jeder. Darum hat man es dann am Bühnenausgang mit Volltrotteln zu tun, die sich mitten in den Weg der sowieso schon schmalen Toreinfahrt des St. Pauli Theaters stellen; stocktaub für jeden Hinweis des Ordnungspersonals, doch jetzt bitte mal kultiviert eine Gasse zu bilden. Ich kann mir das lebhaft vorstellen: Da haben sich jene Dummbacken vorher ein Sprüchlein zurecht gelegt, für den Fall dass Charlie dann mal vor ihnen steht. Nur, um diesen möglichst laut unserem Lieblingsdrummer ins Gesicht zu bellen (»MISTER WATTS, WOULD YOU PLEASE BE SO KIND AND...!!!!!!!«) und ihm dabei mit einer abgegriffenen Ausgabe von "Ya Ya's" zwei Zentimeter vor der Nase herumzuwedeln. Genau so heute Abend erneut geschehen. Wenn DU das hier liest, Fuzzi mit den langen Haaren und dem Mädchenrucksack: WEGEN DIR BLITZBIRNE HABEN WIR ALLE HEUTE ABEND KEIN AUTOGRAMM BEKOMMEN! Und man muss auch sagen: mit Recht. Der Mensch ist ein Herdentier und wenn einer brüllt, herumhampelt und Gewühl veranstaltet, machen gleich 20 gerne mit. Ergebnis: Tumult, Charlie wird abgeschirmt und flüchtet mit angstgeweiteten Pupillen ins Auto. Schluss. Sense. Dankeschön.
Ich hab die Nase wirklich ziemlich voll. Vor allem, weil es immer wieder Leute gibt, die es nicht begreifen. Zwei Tage hab ich vor zwei Jahren vorm Hyatt in Hamburg gestanden, mein Auto wurde abgeschleppt, ich hab mir den Arsch abgefroren und zehn Zentimeter vorm Ziel, als Charlie gerade mein Plakat signieren will, SPRINGT so ein Depp wie ein Al-Kaida-Attentäter um die Absperrung herum und hält dem Mann eine Schallplatte DIREKT vors Gesicht. Ergebnis: siehe oben.
Ich verstehe das nicht. Ist von diesen Schwachköpfen keiner in der Lage, einen Meter Abstand zu halten, freundlich zu lächeln und in angemessenem Tonfall höflich um eine Unterschrift zu bitten? Charlie wäre sicher der Letzte, der einfach gesenkten Hauptes an uns vorbeirauschen würde. Ich begreife nur zu gut, dass Mick sich den ganzen Schrott nicht antut und durch die Hotelgarage verduftet. Ich würd's auch tun.
Trotzdem ein schöner Abend. Wenn ich mich erstmal abgeregt habe, freu ich mich sicher noch mehr, dass ich Charlie heute Abend sehen und hören durfte. Ich versuch mal Fotos reinzustellen. Wenn die was geworden sind. _________________ It's time to open the cage and let the tigers out. |
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rs11fan

Anmeldedatum: 18.02.2004 Beiträge: 5003 Wohnort: Pellenz-Voreifel
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Verfasst am: 13.10.2009, 10:18 Titel: |
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Du weisst es selbst:
Du erwartest zuviel!!!!
--Danke für deinen Bericht und ich warte auf die Bilder, ganz sehnsüchtig! |
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Mr. Jimmy

Anmeldedatum: 05.02.2004 Beiträge: 8367 Wohnort: 102 Edith Grove
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Verfasst am: 13.10.2009, 11:47 Titel: |
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Ja, Danke für den Bericht! Teilweise sind diese Idioten keine Fans, sondern einfach Autogrammjäger, die solche signierten Sachen dann bei Ebay verticken. Denen ists natürlich egal ob Charlie Watts ein ehrwürdiger Gentleman ist, der seit 46 Jahren bei der größten R'n'R Band aller Zeiten am Schlagzeug sitzt. Aber es gibt auch viele "Fans", die keinen oder wenig Respekt haben. Leider schon oft erlebt...
Im Hamburger Abendblatt gibts einen kurzen Bericht
Axel Zwingenberger lädt Stones-Drummer zum Kiez-Boogie
Cahrlie Watts, Schlagzeuger der Rolling Stones, wurde bei der "St. Pauli Boogie-Woogie Nacht" bejubelt.
Hamburg. Wenn sich am Ende nach 150 Minuten Konzert zehn Hände um den Platz an zwei Flügeln balgen, dann muss Axel Zwingenberger seine Hände im Spiel haben.
Am Montag lud der Ahrensburger Pianist zahlreiche Freunde aus Großbritannien zur "St. Pauli Boogie-Woogie Nacht" ins St.-Pauli-Theater: Charlie Watts (Schlagzeug, hat auch eine recht bekannte Rockband), Dave Green (Bass), Ben Waters (Piano), Jools Holland (Piano) und - aus den USA - Lila Ammons (Gesang, Piano).
Zwingenberger, Watts und Green lernten sich 1986 bei TV-Aufnahmen kennen und Ben Waters, in England ein bekannter Blues- und Boogie-Pianist der jüngeren Generation, brachte die drei im Frühjahr 2009 wieder zusammen. Nach mehreren Konzerten in Südengland feierte die Boogie-Bande im St.-Pauli-Theater vor 500 Fans ihre Kontinental-Premiere.
Von Beginn an bejubtelte das Publikum perlende Piano-Teppiche von Zwingeberger, Holland und Waters, Greens Bassläufe (leider nur bei Soli zu hören) und natürlich Charlie Watts präzises, beinahe verspieltes Trommeln. Nicht zu vergessen Sängerin Lila Ammos, Enkelin von Boogie-Woogie-Pionier Albert Ammons und zurzeit noch mit Axel auf Tournee. Viel Boogie-Woogie, Blues und Jazz von "Boogie-Woogie Country Girl" über "Evolution Blues" bis "How Long Blues" - und viel (so Zwingenberger) "Sympathy For The Drummer".
Am Ende: Standing Ovations und der Wunsch nach einer baldigen Wiederholung der ersten St. Pauli Boogie-Woogie-Nacht.
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1227074/Axel-Zwingenberger-laedt-Stones-Drummer-zum-Kiez-Boogie.html _________________ There's only one thing better than rocking out with the Rolling Stones- and that's doing it again |
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Knud
Anmeldedatum: 13.10.2009 Beiträge: 3 Wohnort: Ahrensburg
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Blutsvente
Anmeldedatum: 05.11.2003 Beiträge: 228 Wohnort: [VERBORGEN]
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Verfasst am: 13.10.2009, 13:10 Titel: Spitzenkonzert |
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Moin,
Chartlie zu sehen war schon toll. Aber dazu noch so ein spitzen Konzert zu erleben ist wirklich klasse. Ich glaube was da auf der Bühne abging war eins dieser onceinalifetime Konzerte. Diese unglaubliche Interaktion aller Musiker auf der Bühne. Teilweise 5 Personen an 2 Flügeln die wie der Teufel spielen. Wer hätte gedacht das ich irgendwan mal Boogie Woogie gut finden würde. Und mittendrin Charlie der sich die ganze Zeit am freuen war. Ich glaube der wollte nie was anderes als in so einer Band spielen. Und was er da darf haben ihm Mick und Keith nie erlaubt. Doch tatsächlich rückt Charlie spätestens im 2ten Teil des Konzertes für mich etwas in den Hintergrund, weil der Rest der Musiker einfach auch absolute Weltspitze ist. Vor dem Konzert haben wir Charlie kurz auf der Reeperbahn gesehen und ich muss sagen der ist nicht von dieser Welt. Ich glaub der hat einfach keinen Bock mehr ständig gernervt zu werden mit Autogrammwünschen und ständig den gleichen Sprüchen. Trotzdem was willst Du machen als Fan und so hab ich mir natürlich auch ein Autogramm besorgt. Alles in allem ein geiler Abend.
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BrianKeith

Anmeldedatum: 06.12.2003 Beiträge: 5875 Wohnort: BERLIN
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Verfasst am: 13.10.2009, 19:03 Titel: |
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| Voodoo hat Folgendes geschrieben: |
Fies allerdings ein weiteres Mal ein Teil der Fangemeinde. Ja genau: diese Vollidioten, die anscheinend noch nie versucht haben, sich ein Autogramm zu holen. Und vermutlich auch im sonstigen Leben jeden Anstand und jegliche Höflichkeit vermissen lassen.
Darum hat man es dann am Bühnenausgang mit Volltrotteln zu tun,
Ich verstehe das nicht. Ist von diesen Schwachköpfen keiner in der Lage, einen Meter Abstand zu halten, freundlich zu lächeln und in angemessenem Tonfall höflich um eine Unterschrift zu bitten? |
Das kann man leider sehr oft erleben.
Auch wird sich daran nicht viel ändern, solange "Fans" für Autogramme bezahlen (EBAY).
Aber es gibt auch das extrem unterschiedliche Verhalten der Musiker,
z.B. war ich am 17.10.1998 im Hamburger "DOCKS" nach dem Konzert mit Bill Wyman und dem Tourmanager ganz alleine in der Halle und Bill gab mir kein Autogramm.
Am 15.6.2004 im Berliner "SFB Sendesaal" gab mir Bill während des Konzerts die Setlist und danach Backstage reichlich Autogramme und wir machten Fotos .
Am 26.4.1990 im Berliner "Loft" war nur Nico Z. und ich nach dem Konzert noch da und wir erhielten kein Autogramm von Mick Taylor.
Am 19.11.1992 im Berliner "Franz Klub" unterhielt ich mich alleine Backstage 30 Minuten mit Mick Taylor über alle Stones Alben an denen er beteiligt war und er gab reichlich Autogramme.
Alles eine Frage wie der Musiker drauf ist!! _________________ " Wenn STONES Fans zusammen kommen, ist es egal wo sie sich treffen,
für ein paar Stunden sind sie einfach im STONES LAND " |
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No Expectations
Anmeldedatum: 17.08.2007 Beiträge: 2516 Wohnort: BERLIN
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Verfasst am: 13.10.2009, 19:27 Titel: |
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Die negativen Erlebnisse von Voodoo sind natürlich sehr ärgerlich,denn Charlie läuft einem ja nicht alle Tage über den Weg. _________________ " Takt ist die Fähigkeit , einem anderen auf die Beine zu helfen , ohne ihm dabei auf die Füße zu treten"
Curt Götz |
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child-of-the-moon

Anmeldedatum: 03.12.2003 Beiträge: 2018 Wohnort: East Saxony
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Verfasst am: 13.10.2009, 22:14 Titel: |
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| BrianKeith hat Folgendes geschrieben: |
z.B. war ich am 17.10.1998 im Hamburger "DOCKS" nach dem Konzert mit Bill Wyman und dem Tourmanager ganz alleine in der Halle und Bill gab mir kein Autogramm. |
Mit dem Hinweis, dass er eigentlich keine Stones-Sachen mehr unterschreibt, signierte er mir an diesem Abend nach dem Konzert die Cover von Goats Head Soup und Dirty Work. _________________ www.preciousstones.de |
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Mrs M
Anmeldedatum: 17.11.2003 Beiträge: 3557 Wohnort: [VERBORGEN]
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Verfasst am: 13.10.2009, 23:29 Titel: |
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Das hat sicher schon auch mit der Stimmung des Musikers zu tun. ABER halt auch wie Voodoo das beschreibt, mit penetranten Leuten zu tun. Da löschts wohl einem Charlie ab. Vor allem wenn man da noch kaum Platz hat, durchzukommen oder sich normal zu bewegen. Würden wir auch Mühe haben. Persönlich hab ich nie um ein Autogramm von einem "Stone" gebeten. Werde das wohl nie schaffen. Hab auch nie was dabei, weder Stift noch Karte oder was auch immer. War mit Blues Bandit (Heinz) im Hotel in der Bar/Restaurant in Dublin, als Charlie in die Lobby kam. Zwei andere Fans gingen hin zum Aufzug, Charlie schaute säuerlich drein. Wobei der eine Fan, Gazza, seinen Charme spielen liess, Charlie lächelte und er hat sogar ein Foto zugelassen. Blues Bandit und ich schauten zu. Wir konnten da nicht hin. Sind da vielleicht blöd. Vermutlich. Auf der anderen Seite, wir haben Charlie von nahem gesehen. Hatten ein Bier und Essen vor uns. Und Niemanden belästigt. Gewohnt haben wir auch dort. Gazza erzählte uns dann von eienem Spruch, den er gemacht hätte, das hat Charlie gefallen. Dann ist es ok.
In Mailand hat ein Bodyguard der Dandelion1812 und mir bedeutet, dass wir Charlie durchlassen sollten (wir wussten das nicht, da die anderen Stones einen andern Weg nahmen). Haben wir gemacht. Hi gesagt. Und er hat uns auch Hi gesagt und ging in seine Limousine 2 Meter von uns. Das langt eigentlich. Finde ich. Es war ein freundliches liebes "hi" von uns und von ihm (gäll Dande falls du das liest). Was will ich da ums Verrecken mit einem Autogramm? Es war ein gutes Feeling. Bin zu gehemmt da weiteres zu machen. Bin halt ich. Denke es ist so für mich ok. Und wenn Jemand ein Autogramm will, und nicht so Deppen dazwischen funken, kann er das mit Anstand sicher bekommen. Ausser.. halt auch mal ein "Stone" oder wer auch imer..hat mal Kopfschmerzen und mag nicht. |
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AxelS
Anmeldedatum: 27.10.2004 Beiträge: 604 Wohnort: Berlin
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Voodoo

Anmeldedatum: 27.10.2004 Beiträge: 541 Wohnort: HH
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Verfasst am: 14.10.2009, 18:07 Titel: |
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Natürlich kann man sich immer fragen, was man mit der Unterschrift eines Musikers will... Das ist wohl der Drang, einen sichtbaren Beweis zu haben, einer musikalischen Persönlichkeit nahe gewesen zu sein. Wenn's danach geht, hab ich meine Momente mit den Stones auch gehabt. Zweimal mit Keith am Catwalk abgeklatscht und Mick sowohl Ronnie eine lustige Reaktion abgenötigt. Das reicht mir eigentlich auch und wird mich für immer begleiten. Solche Momente kann einem keiner mehr wegnehmen. Genauso wenig wie die kurzen Gespräche, Handshakes und Autogramme, die ich von Paul Weller bekommen durfte.
Ich kann andererseits auch das bestätigen, was Mrs. M. schon beschrieben hat. Ich war am letzten Wochenende in einem kleinen Club in Hamburg und habe mir dort Holly Throsby aus Australien angesehen, die hierzulande kaum bekannt ist. Da ich zwei von drei Alben der jungen Dame besitze, dachte ich mir, doch einfach mal eines zum Signieren mitzunehmen. Der Club ist in etwa so groß wie mein Wohnzimmer und wenn man einer Künstlerin, die man mag, schon mal so nah kommen kann... Kurz: Ich kam eine Stunde vor dem Gig an und Holly saß mit einer Freundin völlig alleine dort neben der Bar. Doof nur, dass ich innerhalb Sekunden dermaßen paralysiert war, dass ich mich nur hinsetzen und starren konnte. Wenn ich irgendetwas herausgebracht hätte, dann höchstens die Frage danach, ob sie mich eventuell heiraten würde. Die Mädels haben dann einen halben Meter vor mir aufgebaut und ich saß wie festgetackert da. Erst nach dem Gig hab ich mir ein Herz gefasst, wir haben sehr nett ein paar Worte gewechselt und ich bekam eine sehr schöne, mit Widmung signierte CD. *seufz*
Was aber Charlie anbelangt: ich hätte mich nach dem Gig oder am Dienstagmorgen auch vor dem Hotel postieren und es ein weiteres Mal versuchen können. Ich fand das allerdings auf einmal sehr widerlich, den Mann schon wieder zu belästigen. Das Hotel liegt gerade mal fünf Minuten von meiner Wohnung entfernt. Ich bin zuhause geblieben. Und wenn ich mir meine eigenen "Begegnungen" mit Charlie und die von Marianne vor Augen führe, bin ich auch froh drum. _________________ It's time to open the cage and let the tigers out. |
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Voodoo

Anmeldedatum: 27.10.2004 Beiträge: 541 Wohnort: HH
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Verfasst am: 14.10.2009, 18:20 Titel: |
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Noch was. Ich habe immer wieder bemerkt, dass Künstler die nicht diesen Status der gottgleichen Verehrung wie die Stones besitzen, sehr gerne Autogramme geben und auch einem Schwätzchen gegenüber nicht abgeneigt sind. Ich hab mich oft kurz mit Bandmusikern unterhalten; dem Drummer von Steve Winwood, der gesamten Band von Paul Weller oder auch mit Daryl. Nach so einem Gespräch kommt man sich irgendwie bescheuert vor, wenn man fragt, ob derjenige mal irgendwo unterschreiben kann. Das ist ein wenig so, als wolle man Zeitungsabos verscheuern. Nur meine persönliche Meinung. Ich hätte natürlich nach wie vor gerne ein signiertes Foto von einem unserer Jungs. Aber nur, wenn der Künstler auch Bereitschaft signalisiert und man nicht Gefahr läuft, ihn irre zu nerven. Manche Leute sagen, das gehöre eben dazu, wenn man so berühmt ist. Sehe ich aber nicht so. _________________ It's time to open the cage and let the tigers out. |
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