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A Star Is Born-Ausstellung Essen 2010

 
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AxelS



Anmeldedatum: 27.10.2004
Beiträge: 604
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 01.07.2010, 11:29    Titel: A Star Is Born-Ausstellung Essen 2010 Antworten mit Zitat

http://www.faz.net/s/RubE219BC35AB30426197C224F193F54B1B/Doc~EFD02E24AFFA341D48AE0065AA2CD7BB3~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Fotografie des Rock
Ich komme gerade aus dem Bett
Was sind Rockstars ohne die Fotos, auf denen sie sich inszenieren? Stumme Zeugen. Erst die Bilder machen sie zu Stars. Das Essener Folkwang Museum zeigt die Rockfotografie von Elvis bis heute - Bilder voller zerstörerischer, aber auch lebenströstender Energie.

Von Edo Reents
........................................
(Ausschnitt)
Ging es in der Gründerzeit des Rock ’n’ Roll noch hauptsächlich darum, eine vordergründige, wenig geheimnisträchtige Wildheit zu inszenieren, die freilich schon für genug Aufsehen sorgte, so änderte sich die Motivlage, als Bandmanager nicht mehr nur über die Plattenaufnahmen nachdachten, sondern auch darüber, wie sich das Produkt jenseits seiner direkten Entstehungsbedingungen vermarkten ließ. Damit waren die schon gelockerten Anforderungen an ein vernünftiges Aussehen vollends außer Kraft gesetzt, wie man an den allerersten Fotos der Rolling Stones sieht.

Deren Manager Andrew Loog Oldham wusste, dass man, wollte man die Band als dreckig-obszönen Gegenentwurf zu den Beatles durchsetzen, auch beim Fotografieren nichts dem Zufall überlassen dürfe. Was er dazu sagte, verrät alles über eine Kunst, deren Beste wie Jill Furmanowsky, David Bailey, Annie Leibovitz, Anton Corbijn oder Jim Rakete selbst zu Superstars wurden: „1963 war es üblich, dass Popgruppen für Promotionsfotos steif, nett und reserviert posierten, alle auf dieselbe Weise, zwanghaft lächelnd, getaucht in ein an Softpornos erinnerndes Licht. Unten am Londoner Embankment-Gebiet stellte ich die Stones vor eine hässliche Mauer nah am Fluss. Die Gruppe gab vor, dass es ihr leid tue, ihre erst kürzlich angeschaffte Bandkleidung vergessen zu haben, und trug ihre eigenen Sachen. Dieser Aufzug, dieser ,Ich komme gerade aus dem Bett, und du kannst mich mal‘-Aufzug, der Fluss, die Backsteine, das Industriegebiet – das alles begründete das Image, das die Rolling Stones von nun an bestimmen und ganz nach oben bringen würde. Es sprach sich schnell herum: Das Ergebnis der Embankment-Aufnahmen ist ,widerwärtig‘.“

Man mag der Ansicht sein, Rockmusik spiele sich im Grunde nur auf dem eigenen Plattenteller ab; alles andere, diese inszenierte Wild- und Verwegenheit, ist Quatsch. Aber wie jede Kunst, so ist auch sie mehr, als sie selbst direkt zum Ausdruck bringt. Auch wenn in dieser imponierenden Ausstellung – angeblich nicht zuletzt wegen juristischer Probleme – gewaltige Lücken klaffen, so gibt sie uns einen Begriff von der zerstörerischen, aber auch lebenströstenden Energie, die davon auf uns übergeht.

A Star Is Born - Fotografie und Rock seit Elvis. Folkwang Museum Essen, vom 2. Juli bis 10. Oktober. Der hervorragende Katalog (Edition Folkwang/Steidl) kostet 30 Euro.
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Mr. Jimmy



Anmeldedatum: 05.02.2004
Beiträge: 8368
Wohnort: 102 Edith Grove

BeitragVerfasst am: 19.07.2010, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat



Sa, 24.07.2010 | 00:25 - 01:10 Uhr
So, 25.07.2010 | 18:15 - 19:00 Uhr

Metropolis - Magazin

Themen u.a.

* A Star is Born - Eine Foto-Ausstellung zur Geschichte der Rockmusik
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There's only one thing better than rocking out with the Rolling Stones- and that's doing it again
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Hase63



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Beiträge: 206
Wohnort: Velbert

BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir inzwischen auch die Ausstellung angesehen.
Für mich war es der 1. Besuch in diesem Museum, obwohl es ganz in meiner Nähe liegt.
Die Ausstellung war ganz nett gemacht, aber ich hatte mir mehr davon versprochen. Die Fotos waren chronologisch und nach Bands geordnet und man bekam über ein Audio-Gerät noch zusätzliche Infos und auch Musik. Bei den Stones war es Sympathy For The Devil. Für Fans gab es nichts umwerfend Neues zu sehen. Ich hätte mir mehr Exponate, wie z.B. Instumente, Cover o.ä. zu den einzelnen Bands gewünscht. Am Besten haben mir ein Bild von Keith (natürlich) ein Bild von den Stones von 1963 und die alten Zeitschriften gefallen.
Der Katalog war zwar schön gemacht, aber ich fand ihn zu teuer und habe ihn nicht gekauft.
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Come on Smile

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